Eredivisie-Wettanbieter im Test: wer in Deutschland legal Quote gibt

Updated Oktober 2026
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Stand: Oktober 16, 2026 · geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), Stand 2. Oktober 2026.

Blick durch ein Stadiontor auf einen grünen Rasen im Abendlicht, ein Ball ruht an der Eckfahne, die Tribünen sind leer.
Die Eredivisie wurde 1956 gegründet und wird vom niederländischen Fußballverband KNVB organisiert; 18 Vereine spielen im Hin- und Rückspiel gegeneinander, das ergibt 34 Spieltage.

Die Eredivisie gehört zu den wenigen ausländischen Ligen, auf die in Deutschland gewettet werden darf. Sie ist eine Profiliga des KNVB, kein Amateurlager, also fällt sie nicht unter das Verbot von Wetten auf überwiegend Minderjährige oder Amateure nach § 21 Abs. 1a GlüStV. Wer auf PSV, Feyenoord oder Ajax setzen will, hat in Deutschland allerdings genau eine Voraussetzung zu erfüllen: der Anbieter muss eine deutsche Sportwetten-Erlaubnis besitzen und auf der GGL-Whitelist stehen. Welche der dort gelisteten Wettanbieter die Eredivisie tatsächlich im Programm führen, wie breit das Wettangebot ausfällt und was die Quotenmarge über den Preis verrät, das ist der Vergleich, den diese Seite anstellt.

Rechtslage: warum die GGL-Whitelist der einzige Test ist

In Deutschland entscheidet nicht die Liga über die Legalität, sondern die Erlaubnis des Anbieters. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) mit Sitz in Halle (Saale) vergibt seit dem 1. Juli 2021 die bundesweite Erlaubnis zur Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten im Internet nach § 9a Abs. 1 Nr. 3, § 27f Abs. 1 GlüStV. Eine Erlaubnis aus Malta, Curaçao oder Anjouan hat in Deutschland keine Wirkung. Wer bei einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis spielt, nimmt an unerlaubtem Glücksspiel teil (§ 4 Abs. 1 GlüStV); die GGL hat am 17. September 2026 noch einmal ausdrücklich vor Angeboten „wie etwa Platincasino“ gewarnt.

Eine Balkenwaage aus Messing steht auf einem dunklen Holztisch vor einer Bücherwand, gedämpftes Licht, keine lesbare Beschriftung.
Für bet365 führt die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta (Stand der Liste: 2. Oktober 2026).

Die offizielle Whitelist nach § 9 Abs. 8 GlüStV ist die einzige verlässliche Prüfung. Sie führt zum Stichtag 2. Oktober 2026 insgesamt 30 Einträge: 27 Inhaber einer Sportwetten-Erlaubnis, davon zwei zusätzlich mit Pferdewetten, und drei weitere nur für Pferdewetten. Jede gelistete Domain ist eine .de-Domain, aber die Endung allein beweist nichts. Auch eine gezahlte Wettsteuer macht ein Angebot nicht legal: die 5,3 % nach §§ 16-25 RennwLottG fallen unabhängig von der Erlaubnis an und werden vom Veranstalter abgeführt, nicht vom Spielenden.

Eine Erstgenehmigung läuft fünf Jahre (§ 4c Abs. 1). Die Whitelist nennt jeweils das Datum der Erteilung und – soweit vorhanden – der Folgeerlaubnis, aber kein Enddatum; der Status „gültig“ ergibt sich allein aus der Listung selbst. Wer unsicher ist, öffnet die Whitelist direkt und vergleicht Domain und Inhaber mit dem, was auf der Anbieter-Website steht. Stimmen beide Angaben überein, ist die Erlaubnis belegt.

Eine Besonderheit prägt die Rechtsfolgen zivil: Der Bundesgerichtshof hat am 25. Juli 2024 (Az. I ZR 90/23) dem EuGH die Frage vorgelegt, ob die Dienstleistungsfreiheit einer Nichtigkeit von Sportwettenverträgen entgegensteht. Im Ausgangsfall fordert ein Kläger von Tipico mehr als 3.700 € Verluste aus den Jahren 2013 bis 2018 zurück. Der Generalanwalt am EuGH, Nicholas Emiliou, hält es in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 (Rechtssache C-530/24) grundsätzlich für möglich, dass Anbieter ohne deutsche Erlaubnis zur Rückzahlung verlorener Einsätze verpflichtet werden – mit der Ausnahme, dass Behörden zugesichert haben, die Erlaubnispflicht vorübergehend nicht durchzusetzen. Eine Garantie auf Rückzahlung ist das nicht, aber die Richtung der Rechtsprechung ist klar.

Spielerschutz: OASIS, LUGAS, das 1.000-€-Limit

Die deutsche Regulierung verteilt den Spielerschutz auf drei technische Säulen. Wer bei einem Whitelist-Anbieter ein Konto eröffnet, durchläuft eine vollständige Verifikation (§ 6a GlüStV). Vor der Verifikation darf der Anbieter das Konto für maximal 72 Stunden mit einem Einzahlungslimit von 100 € freischalten, Auszahlungen sind in dieser Phase ausgeschlossen. Ein Konto pro Anbieter, vollständige Identitätsprüfung, Klarnamenbindung – das ist der Alltag lizenzierten Wettens.

Eine Hand notiert mit Bleistift Zahlen in ein kariertes Heft, daneben liegt ein kleiner Lederfußball auf einer Holzplatte.
Die Eredivisie 2025/26 lief vom 8. August 2025 bis zum 17. Mai 2026 mit 306 Spielen; Meister wurde PSV Eindhoven mit 84 Punkten (27 Siege, 3 Unentschieden, 4 Niederlagen).

OASIS ist das bundesweite Spielersperrsystem nach §§ 8, 8a GlüStV. Bei Registrierung und Login wird geprüft, ob eine Sperre vorliegt. Eine Selbstaussperrung dauert mindestens drei Monate, wenn der Spielende selbst eine Frist benennt, sonst mindestens ein Jahr. Wer ausgesperrt ist, kann sich nicht bei einem anderen Whitelist-Anbieter anmelden – die Sperre wirkt marktweit. Der Panikbutton nach § 6i Abs. 3 löst eine sofortige 24-Stunden-Sperre aus, falls im Spielverlauf die Kontrolle zu kippen droht.

LUGAS bezeichnet zwei technische Dateien: die Limitdatei und die Aktivitätsdatei. Über die Limitdatei wird das Einzahlungslimit nach § 6c Abs. 1 GlüStV durchgesetzt: standardmäßig 1.000 € pro Kalendermonat über alle Anbieter hinweg, kumulativ. Anbieter mit Erlaubnis dürfen das Limit für einen Spielenden auf bis zu 10.000 € anheben, in einem eng begrenzten Rahmen (10.000-30.000 €) sogar darüber, aber nur bei nachweisbarer wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit; eine Selbsterklärung reicht nicht. Eine Senkung greift sofort, eine Anhebung erst nach sieben Tagen. Über die Aktivitätsdatei wird das parallele Spielen bei mehreren Anbietern unterbunden (§ 6h): wer parallel spielt, wird abgemeldet. Offshore-Anbieter sind weder an OASIS noch an LUGAS angeschlossen; bei ihnen läuft nichts von dem, was hier beschrieben ist.

Zahlungen laufen nach § 6b Abs. 4 nur von einem Konto, das auf den eigenen Namen lautet, bei einem Institut nach dem Geldwäschegesetz. Anonyme Zahlungsmittel – Kryptowährungen, anonyme Prepaid-Produkte – sind im lizenzierten Markt ausgeschlossen. Spielergelder liegen auf einem insolvenzgeschützten Treuhandkonto; bei Kontoschließung wird das Restguthaben innerhalb von fünf Werktagen gebührenfrei ausgezahlt (§ 6b Abs. 6-7).

Die Wettsteuer von 5,3 % auf den „Einsatz abzüglich der Steuer selbst“ (§§ 17, 18 RennwLottG), also rund 5,03 % des eingezahlten Betrags, schuldet der Veranstalter, nicht der Spielende (§ 19). Wie der Anbieter das an die Kunden weiterreicht, ist Verhandlungssache zwischen Anbieter und Wettkonto; ein einheitlicher Aufschlag von 5,3 % auf den Einsatz existiert in der Branche nicht.

Was bei Eredivisie-Wetten erlaubt ist – und was nicht

Die Eredivisie 2025/26 lief vom 8. August 2025 bis zum 17. Mai 2026 über 306 Spiele. PSV Eindhoven sicherte sich am 29. Spieltag die Meisterschaft – so früh wie nie zuvor in der Ligageschichte – und beendete die Saison mit 84 Punkten (27 Siege, 3 Unentschieden, 4 Niederlagen). Ayase Ueda von Feyenoord Rotterdam wurde mit 25 Toren Torschützenkönig. Heracles Almelo (19 Punkte) und NAC Breda (29 Punkte) stiegen direkt ab.

Die Regulierung erlaubt Wetten auf das Endergebnis eines Spiels und auf einzelne Abschnitte oder Ereignisse darin, als Einzel- oder Kombiwetten (§ 21 Abs. 1 GlüStV), aber nur, soweit die GGL den Wetttyp im Sportwettprogramm freigegeben hat (§ 21 Abs. 5). Verboten sind Wetten auf Wettbewerbe, an denen überwiegend Minderjährige oder Amateure teilnehmen – in der GGL-Praxis zählt Fußball unterhalb der 3. Liga als Amateurlager; die Eredivisie als Profiliga ist also freigegeben. Verboten sind außerdem Wetten auf Wettkampfmanipulationen, auf Regelverstöße und auf deren Sanktionierung. Wetten auf gesellschaftliche oder politische Ereignisse sind nicht zulässig. E-Sports ist nach GGL-Auffassung kein Sport, lizenzierte E-Sports-Wetten gibt es in Deutschland nicht. Zu virtuellen Sportarten schweigt der GlüStV; hier ist keine Aussage möglich.

Livewetten sind nach § 21 Abs. 4 nur sehr eingeschränkt erlaubt: während eines laufenden Spiels darf nur auf das Endergebnis oder auf das nächste Tor, den nächsten Satz oder eine vergleichbare Komponente gewettet werden, und nur in Sportarten, in denen solche Ereignisse selten sind. Nächstes Tor im Fußball ja, nächster Satz im Tennis ja. Nächster Punkt im Tennis oder nächster Korb im Basketball: nein. Cash Out ist im GlüStV nicht geregelt; die Funktion steht oder fällt mit dem Angebot des einzelnen Anbieters. Ausgezahlt wird nach dem offiziellen Spielende.

Die Ligastruktur selbst prägt das Wettangebot. Die Eredivisie spielt seit 1956 mit 18 Vereinen im Hin- und Rückspiel, also 34 Spieltage. Der 17. steigt seit der Saison 2019/20 direkt ab, der 16. spielt in Play-offs gegen acht Vereine der Eerste Divisie um den letzten Platz. Die Plätze 5 bis 8 ermitteln seit 2008/09 in Hin- und Rückspiel-Play-offs einen Europapokalstartplatz, seit 2020/21 führt der Sieger in die UEFA Europa Conference League. Diese Play-offs sind ein eigenes Wettsegment: einzelne Spiele, kurze Serien, oft mit Hin- und Rückspiel-Kombinationen.

Quotenniveau und Marge: was der Preis über den Markt verrät

Eine Quote ist kein Geschenk des Buchmachers, sondern das Spiegelbild seiner Marge. Wer auf ein Spiel mit drei möglichen Ausgängen (Heimsieg, Unentschieden, Auswärtssieg) setzt, sieht drei Quoten, und in jeder einzelnen steckt ein Aufschlag. Addiert man die Kehrwerte der drei Quoten, ergibt die Summe die Auszahlungsquote – also den Anteil aller Einsätze, den der Markt im Schnitt wieder ausschüttet. Die Differenz zu 100 % ist die Marge des Buchmachers.

Nehmen wir ein illustratives 1X2-Beispiel mit den Quoten 2,10 / 3,40 / 3,60. Die Kehrwerte sind 0,4762 (1 ÷ 2,10), 0,2941 (1 ÷ 3,40) und 0,2778 (1 ÷ 3,60). Zusammen ergeben sie eine Auszahlungsquote von rund 95,3 %, die Marge liegt also bei etwa 4,7 %. Das ist die Größenordnung, in der sich ein gesunder Eredivisie-Markt auf einem Whitelist-Anbieter bewegt. Bei Top-Spielen in den europäischen Top-Ligen drücken Anbieter die Marge gelegentlich unter 4 %, bei Randsportarten und untergeordneten Märkten steigt sie schnell auf 8 % und mehr. Wer seine Marge nicht kennt, vergleicht Quoten, ohne zu wissen, was er vergleicht.

Auf der Wettsteuer lastet eine zweite Größe. Die 5,3 % zahlt der Veranstalter, aber die meisten Anbieter reichen sie auf die Kunden weiter, in unterschiedlichen Modellen. Manche ziehen die Steuer direkt vom Einsatz ab, andere reduzieren die Gewinnquote. Die Spanne reicht von „keine Wettsteuer“ über „5 % vom Bruttogewinn“ bis zur direkten Abzugsvariante. Welche Regel bei welchem Anbieter greift, ist eine Frage der AGB, nicht der Liga.

Wer Eredivisie-Quoten liefert: zehn Anbieter im Überblick

Die folgende Tabelle ordnet die zehn Anbieter ein, deren Sportwetten-Domain auf der GGL-Whitelist vom 2. Oktober 2026 geführt wird. Die Spalten beschränken sich auf das, was die Whitelist selbst ausweist: Inhaber und Datum der Erteilung. Tieferreichende Eredivisie-Spezifika – Livewetten-Programm, Quotenniveau, Konfigurator, Cash Out – sind im anschließenden Anbieter-Block je Marke ausgeführt.

Marke Whitelist-Status und Inhaber Sportwetten-Erlaubnis seit
Wettarena Whitelist: I.B.C. Sportsbetting Limited, Sliema (Malta) 09.10.2020, Folgeerlaubnis 15.12.2022
Tipwin Whitelist: Tipwin Limited 09.10.2020, Folgeerlaubnissen 27.12.2022 und 09.01.2024
Interwetten Whitelist: Interwetten Gaming Limited, Sliema (Malta) 02.11.2020, Folgeerlaubnis 27.12.2022
NEO.bet Whitelist: Greenvest Betting Limited 09.10.2020, Folgeerlaubnis 22.12.2022
Betway Whitelist: Betway Limited 09.03.2021, Folgeerlaubnis 23.12.2022
Betano Whitelist: Betkick Sportsbetting Limited 19.02.2021, Folgeerlaubnis 16.12.2022
Sportingbet Whitelist: Sportingbet (Deutschland) Limited 09.10.2020, Folgeerlaubnis 21.12.2022
bet365 Whitelist: Hillside (Europe) ENC, Ta’Xbiex (Malta) 09.10.2020, Folgeerlaubnis 27.12.2022
bet-at-home Whitelist: Bet-at-home.com Internet Limited 02.11.2020, Folgeerlaubnis 22.12.2022
AdmiralBet Whitelist: Greentube Betting Malta Limited 09.10.2020, Folgeerlaubnissen 13.12.2022 und 29.07.2024

Jede Erstgenehmigung läuft nach § 4c Abs. 1 GlüStV fünf Jahre. Die Whitelist führt das Datum der Erteilung, aber kein Enddatum – und sie nennt nur die Domain, die unter der Sportwetten-Erlaubnis tatsächlich Wetten entgegennimmt. Wer bei einem Inhaber mit mehreren Domains unterwegs ist, sollte prüfen, welche Domain auf der Whitelist steht: eine andere Domain desselben Inhabers nimmt keine Sportwetten entgegen, selbst wenn sie zur selben Markenfamilie gehört.

Wettarena

Wettarena gehört zu den Marken, die unter der Whitelist-Erlaubnis der I.B.C. Sportsbetting Limited mit Sitz in Sliema laufen. Die Erlaubnis datiert auf den 9. Oktober 2020, die Folgeerlaubnis wurde am 15. Dezember 2022 erteilt. Außer der Whitelist-Eintragung trägt die Marke keine auffälligen Fußballkooperationen im Schaufenster, das Fußballangebot ist solide, aber im Marketing-Vergleich eher zurückhaltend. Für Eredivisie-Fans, die ohne großen Werbeaufdruck ihren Wettschein abgeben wollen, ist das ein ruhiger Anlaufpunkt.

Tipwin

Tipwin fällt im deutschen Sportwetten-Markt vor allem durch eine Sponsoring-Linie auf: die Marke ist Premium Partner des Deutschen Basketball Bundes, die Partnerschaft wurde bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. Über das Basketball-Sponsoring hinaus ist Tipwin ein Whitelist-Anbieter mit Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020 und zwei Folgeerlaubnissen (27. Dezember 2022 und 9. Januar 2024). Für Eredivisie-Spieler heißt das: ein etablierter Anbieter mit verlängerter Erlaubnis, dessen Markenprofil aber eher in der Hallen-Sportart liegt als im niederländischen Spitzenfußball. Wer Konfigurator und Wettprogramm für eine ausländische Profiliga sucht, findet das eher bei anderen Anbietern.

Interwetten

Interwetten ist ein österreichisch-maltaer Erbe, das schon in den 1990er-Jahren Sportwetten anbot. In Deutschland läuft das Angebot unter der Whitelist-Erlaubnis der Interwetten Gaming Limited mit Sitz in Sliema, erstmalig erteilt am 2. November 2020, mit Folgeerlaubnis vom 27. Dezember 2022. Die Marke gilt als einer der quotenstärkeren Anbieter im europäischen Fußball; im Eredivisie-Kontext bedeutet das, dass die Quoten in der Regel knapp mit der Konkurrenz mithalten, teils leicht darüber liegen, ohne dass es ein dauerhaftes Alleinstellungsmerkmal wäre. Die langjährige Marktpräsenz bringt ein eingespieltes Wettprogramm und ein ausgereiftes Livewetten-Angebot mit.

NEO.bet

NEO.bet tritt unter der Whitelist-Erlaubnis der Greenvest Betting Limited auf, erstmalig erteilt am 9. Oktober 2020, mit Folgeerlaubnis vom 22. Dezember 2022. Die Marke positioniert sich als sportwetten-fokussierter Anbieter ohne Casino-Beifang im Hauptangebot, was im deutschen Whitelist-Markt eine kleinere, aber klar umrissene Nische besetzt. Für die Eredivisie heißt das: das Fußballprogramm ist breit, Livewetten sind verfügbar, und der Anbieter richtet sich eher an konzentrierte Wettkunden als an Spielhallen-Fans.

Betway

Betway läuft in Deutschland unter der Whitelist-Erlaubnis der Betway Limited, erstmalig erteilt am 9. März 2021, mit Folgeerlaubnis vom 23. Dezember 2022. Funktional hebt sich die Marke durch zwei Bausteine hervor: Cash Out wird in der App unter „Meine Wetten“ über ein grünes Symbol angeboten, wobei der aktuelle Wert des Wettscheins angezeigt und eine Teil- oder Vollauszahlung ermöglicht wird. Dazu kommt der Wettkonfigurator+ für Fußball, der Auswahlen aus verschiedenen Partien in einer Wette kombiniert. Beide Funktionen sind für Eredivisie-Spieler interessant, die gerne taktisch wetten und Positionen absichern, statt nur auf den 1X2-Markt zu schauen.

Betano

Betano tritt unter der Whitelist-Erlaubnis der Betkick Sportsbetting Limited auf, erstmalig erteilt am 19. Februar 2021, mit Folgeerlaubnis vom 16. Dezember 2022. Die App-Beschreibung nennt den Bet Builder (Kombination mehrerer Märkte eines Spiels), Cash Out und Live-Streaming – unter anderem von LaLiga, FA Cup, Tennis-Grand-Slams, NBA, EuroLeague und NFL. Für Eredivisie-Fans ist die Live-Streaming-Liste nur teilweise einschlägig (keine Eredivisie genannt), aber die Wett-Tiefe ist überdurchschnittlich. Wer Spiele in Märkte zerlegt und im selben Wettschein bündelt, findet hier ein passendes Werkzeug.

Sportingbet

Sportingbet läuft in Deutschland unter der Whitelist-Erlaubnis der Sportingbet (Deutschland) Limited, erstmalig erteilt am 9. Oktober 2020, mit Folgeerlaubnis vom 21. Dezember 2022. Das Sportwetten-Angebot führt einen Konfigurator+ und Live-Wetten, das Sportartenspektrum reicht von Fußball und Tennis über Basketball, Eishockey und Handball bis zu Darts und Snooker. Die Eredivisie ist als Profiliga im Programm, die Breite der Nebenmärkte (Handicaps, Torschützen, Ecken) bewegt sich auf dem für etablierte Anbieter üblichen Niveau.

bet365

bet365 ist im Whitelist-Eintrag die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta, erstmalig erteilt am 9. Oktober 2020, mit Folgeerlaubnis vom 27. Dezember 2022. Die Marke gilt als eines der quotenstärksten Häuser für europäischen Spitzenfußball, was in der Eredivisie vor allem für Spitzenspiele (PSV, Ajax, Feyenoord) eine überdurchschnittliche Markttiefe bedeutet. Livewetten und Cash Out sind seit Jahren Standard im Produkt. Für Spieler, die bei jedem Spieltag die Quoten quer durch den Markt vergleichen, ist bet365 fast immer einer der Bezugspunkte.

bet-at-home

bet-at-home läuft in Deutschland unter der Whitelist-Erlaubnis der Bet-at-home.com Internet Limited, erstmalig erteilt am 2. November 2020, mit Folgeerlaubnis vom 22. Dezember 2022. Die Marke bedient seit zwei Jahrzehnten den europäischen Sportwetten-Markt und bringt ein eingespieltes Wettprogramm mit. Im Eredivisie-Kontext liefert bet-at-home solide Quoten, die im Mittelfeld der Whitelist-Konkurrenz liegen, ohne sich nach oben oder unten abzusetzen. Die Plattform bedient Spieler, die einen unaufgeregten Anbieter mit langer Historie suchen.

AdmiralBet

AdmiralBet tritt unter der Whitelist-Erlaubnis der Greentube Betting Malta Limited auf, erstmalig erteilt am 9. Oktober 2020, mit Folgeerlaubnissen vom 13. Dezember 2022 und 29. Juli 2024. Die Marke gehört zur Novomatic-Gruppe, in Deutschland vor allem durch Spielstätten bekannt, und bedient im Sportwetten-Segment das Preissegment, in dem Anbieter mit eigener Vertriebsstruktur mitspielen. Die Eredivisie ist im Programm, das Wettangebot konzentriert sich auf die Kernmärkte (1X2, Über/Unter, Handicap), was für die meisten Eredivisie-Spieler ausreicht, aber nicht in die Tiefe der Spezialmärkte geht.

Was die Auswahl am Ende bedeutet

Die Tabelle zeigt zehn Anbieter mit deutscher Erlaubnis, und sie zeigt, dass die Erlaubnis allein noch keine Aussage über die Eredivisie-Qualität ist. Die Eredivisie ist eine kleine Liga im internationalen Vergleich; Markttiefe, Quotenniveau und Livewetten-Programm entscheiden, wie gut ein Anbieter sie abbildet. Wer die zehn Häuser nach Eredivisie-Eignung sortiert, landet erfahrungsgemäß bei den Schwergewichten bet365, Betano, Betway und Interwetten, wo Wettprogramm, Konfigurator und Live-Stream-Bausteine am breitesten ausfallen. NEO.bet, Sportingbet und AdmiralBet liefern solide Standardprogramme, die für 1X2- und Standard-Livewetten reichen. Wettarena, Tipwin und bet-at-home ordnen sich darunter ein, ohne qualitativ schwach zu sein – sie sind nur nicht auf den Eredivisie-Spezialfall zugeschnitten.

Was die Seite nicht leistet – und nicht leisten kann: sie sagt nicht, welcher Anbieter die Eredivisie „gewinnt“. Quotenschwankungen über den Tag, Boni, die sich auf das eigene Wettverhalten rechnen müssen, persönliche Präferenzen bei Konfigurator und Live-Stream – all das entscheidet jeder Spielende für sich. Die Lizenzfrage ist entschieden: alle zehn hier aufgeführten Anbieter stehen auf der Whitelist, alle nehmen Eredivisie-Wetten entgegen, alle sind an OASIS und LUGAS angeschlossen. Wer noch einen Schritt weiter geht, prüft die Whitelist selbst, vergleicht die Quoten für das anstehende Spiel und liest die AGB, bevor er einzahlt.

Häufige Fragen

Nur Anbieter mit einer deutschen Sportwetten-Erlaubnis nach § 9a GlüStV, die auf der Whitelist der GGL geführt werden. Eine ausländische Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan hat in Deutschland keine Wirkung; solche Angebote sind unerlaubtes Glücksspiel nach § 4 Abs. 1 GlüStV, auch wenn sie im Internet leicht zu finden sind.

Wie lässt sich auf der GGL-Whitelist prüfen, ob ein Anbieter eine Erlaubnis besitzt?

Die Whitelist ist öffentlich auf der Website der GGL abrufbar. Sie listet Domain, Inhaber und Datum der Erteilung. Stimmen Domain und Inhaber mit den Angaben auf der Anbieter-Website überein, ist die Erlaubnis belegt. Eine eigene .de-Domain oder die Zahlung von Wettsteuer sind keine Ersatznachweise.

Wie viele Spieltage hat die Eredivisie, und welche Wettmärkte sind üblich?

Die Eredivisie spielt mit 18 Vereinen im Hin- und Rückspiel, also 34 Spieltage. Hinzu kommen Play-offs der Plätze 5 bis 8 um einen Europaplatz und Play-offs des 16. gegen acht Eerste-Divisie-Vereine um den letzten Liga-Platz. Üblich sind 1X2, Über/Unter-Tore, beide Teams treffen, Handicap und Torschützenmärkte, dazu Konfiguratoren, die Auswahlen aus verschiedenen Partien bündeln.

Wie wird die Auszahlung aus Einsatz und Quote berechnet, und welche Marge steckt in den Quoten?

Die Auszahlung ist Einsatz × Quote, der Nettogewinn Einsatz × (Quote − 1). Bei einer Kombiwette multiplizieren sich die Quoten der einzelnen Beine zu einer Gesamtquote. Die Marge des Buchmachers ergibt sich aus der Summe der Kehrwerte aller Quoten eines Marktes: liegt die Summe bei 1,05, zahlt der Markt im Schnitt 95,3 % aller Einsätze zurück und behält 4,7 %.

Welche Livewetten sind bei einem laufenden Eredivisie-Spiel erlaubt?

Nach § 21 Abs. 4 GlüStV nur auf das Endergebnis oder auf das nächste Tor, den nächsten Satz oder eine vergleichbare Komponente – und nur in Sportarten, in denen solche Ereignisse selten sind. Nächster Punkt im Tennis oder nächster Korb im Basketball ist nicht erlaubt; nächstes Tor im Fußball und nächster Satz im Tennis schon. Ausgezahlt wird nach dem offiziellen Spielende.

Wie wirkt sich das 1.000-€-Limit pro Monat auf eine ganze Eredivisie-Saison aus?

Das Limit gilt kumulativ über alle Anbieter und ist die Obergrenze für Einzahlungen, nicht für Wetteinsätze oder Wettgewinne. Wer über die Saison hinweg pro Monat deutlich unter 1.000 € einzahlt, merkt vom Limit nichts. Wer das Limit ausreizen will, sollte bedenken, dass 34 Spieltage rund acht Monate abdecken – das Limit wird zur Richtgröße für den monatlichen Einsatz, nicht für die einzelne Wette. Eine Anhebung auf bis zu 10.000 € ist nur mit nachweisbarer wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit möglich.

Inhalt erstellt vom Team «wettbonusinfo»